Warum Langstreckenrennen?
Bis zum Sommer 2010 habe ich aktiv an Rennen teilgenommen. Aufgrund meines Unfalles und daduch auch die verbunde Absage für die WM in Australien, habe ich mich Herbst entschlossen keine Langstreckenrennen mehr zu fahren. Heute ist der Sport für mich ein Ventil um abzuschalten und um die körperliche Fitness zu wahren. Ich habe mit Absicht diesen Teil meiner Homepage nicht geschlöscht, sie soll Einblick zum ehemaligen ambitionieren Hobbysportler Michael Fitzi geben.
Aus meinem Umfeld wurde ich damals immer wieder gefragt, warum tust Du Dir dies nur an. Aus meiner Sicht war es die pure Lust auf Leistung. Denn kein Normalsterblicher versucht freiwillig 24 Stunden auf dem Mountainbike über Stock und Stein zu fahren. Die Renntaktik war immer die Gleiche: seinen eigenen Rhytmus finden und dann durchziehen, denn jede montone Bewegung von mehr als 8 Stunden kann wirklich keine Freude mehr machen! Oder haben Sie mal versucht 5 Stunden nonstop Staub zu saugen oder Fenster zu reinigen? Die physischen Schmerzen sind der Preis, welcher jeder Athlet bezahlen muss.
Als Sportler lernt man was heisst Beharrlichkeit und Ausdauer zu vereinen.
Mein (Lebens-) Motto:
Nur wer das Unmögliche versucht
wird das Mögliche erreichen!
Mein Weg zum Marathon
Aufgrund meiner Aus- und Weiterbildungen war ich lange Zeit sportlich inaktiv. Durch die Geburten meiner Kinder habe ich gewisse Einstellungen überdacht. So habe ich mir zum Beispiel zum Ziel gesetzt, nicht vor meinen Kindern zu rauchen. Kurz darauf habe ich mich dann entschlossen, den Zigaretten definitiv abzusagen (2002) und kaufte mein erstes Rennvelo. Bereits nach einem Jahr Training habe ich bemerkt wie positiv mein Körper auf die neuen Reize reagiert. Mit der Zeit habe ich dann den Trainingsumfang gesteigert, bis zur Teilnahme an Marathons. Durch die Teilnahme am ersten 24h-Rennen wurde meine Leidenschaft erst richtig entflammt und ich bin noch heute fasziniert von der Symbiose von Trainingsaufbau und mentaler Stärke um ein 24h Rennen zu finishen.
